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Prunksitzung des CVWB….

Karneval 03 Februar, 2010

Wolle mer se roilosse? Joooaaaaa – nei mit se!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Leider wurde das Video bei YOU-Tube vom „Hineinsteller“ wieder entfernt.

Ich frage mich: Warum stelle ich die Prunksitzung erst in’s Internet, und nehme sie dann wieder raus. Der/Die jenige muss ein Beverunger gewesen sein, sonst hätte die Zurschaustellung keinen Sinn. Das Selbige ist mir mit dem Umzug am Rosenmontag passiert: kurze Zeit drin – zack wieder raus.
Wenn ich auch so handeln wĂĽrde: habbta alles cheslen, chut, dann wech mitse!!
Hier geht es um Beverungen – einmal drin, immer drin….(oda, wird damit dann kein Cheld vadiehnt?)
Musste ma chesacht werden…..

Beverunger Rundschau :

Der Startschuss fĂĽr die heiĂźe Phase der Session 2009/2010.
400 begeisterte Zuschauer sahen ein farbenfrohes Spektakel auf der Bühne der Beverunger Stadthalle. Die Bühnenbauer hatten im Vorfeld wieder eine tolle Arbeit geleistet und frei nach dem Carnevalsmotto „Deutschland funktioniert, wenn die Narrenschar regiert!“ einen riesigen Bundesadler mit CVWB-Narrenkappe aufgestellt.
Scharfzüngige Büttenreden, spritzige Tanzeinlagen und gekonnte Gesangsvorträge bestimmten den Abend in Beverungen. Mit viel Herzblut waren die Akteure bei der Sache. Es steckte viel Arbeit in den Beiträgen. Das wurde vom farbenfroh verkleideten Publikum entsprechend mit viel Beifall honoriert.
Sitzungspräsident Dr. Michael Buxton hatte ein 22 Punkte umfassendes Programm anzukündigen. Der Zahnarzt aus Lauenförde ist nie um einen Spruch verlegen und lieferte eine gekonnte Moderation ab. Musikalisch unterstützt wurde er von der bewährten „Timo Schuster Band“.
Mit dem traditionellen Einmarsch der Garden und des Prinzenpaares des CVWB, Kathrin die Regierende (Schellartz) und Michael der Triumphierende (Kiel), begann der groĂźe Abend der Carnevalisten.
In ihrer äußerst amüsanten Regierungserklärung die beiden Regenten auf aktuelle Themen, wie den Freibadbau, die Aktivierung des Wochenmarktes oder gar die Stadthallenpächterfrage ein.
Dann fiel der Startschuss für das Unterhaltungsprogramm. Erstmals durfte die Kinderprinzengarde ihr Können bei der Prunksitzung zeigen. Das hatte seinen guten Grund: Sie präsentierten die schicken neuen Gardeuniformen. Zahlreiche Sponsoren hatten sich an der Initiative von Beate Sagel und Bernadette Buxton beteiligt und durch die Anschaffung des neuen Outfits das Unmögliche möglich gemacht. Die Freude darüber war den Kindern anzusehen und dementsprechend hochklassig war die Darbietung des Gardetanzes nach Hits der 70er Jahre. Apropos Gardetanz, natürlich durften auch die Juniorenprinzengarde und die Prinzengarde ihre neuen Garde- und Showtänze präsentieren, die sie in mühevoller Kleinarbeit in den letzten Monaten einstudiert hatten. Schade war es allerdings für das neue Funkenmariechen Melina Konzek. Es musste aus gesundheitlichen Gründen passen. Dabei hatte Melina sich so sehr auf ihren ersten großen Auftritt gefreut.
Tänzerisch wurde auch sonst einiges geboten. Die Dancing Queens (Mütter von Gardemädchen) tanzten nach einem Medley aus Musical-Hits und die Wild Dancer aus Würgassen überzeugten durch eine ausgefeilte Choreografie, die sich mit dem Thema „Zimmermädchen und Putzfrauen“ befasste. Auch der Elferrat bestach durch eine klassische Ballettperformance. Im Tütü tanzten sie den „Schwanensee“ von Peter Iljitsch Tschaikowsky. Bemerkenswert bei den Herren, die langen Unterhosen unter den Tütüs.
Was wäre eine Prunksitzung ohne BĂĽttenreden. Den Anfang machte Karl-Heinz Dreier – „der Mann fĂĽr alle Fälle“ – er witzelte an diesem Abend ĂĽber seine unzähligen Diäten. FĂĽr Anita Böhner und Lena Hartmann aus Jakobsberg war es eine Premiere. Sie wussten als „typische“ Blondinen zu ĂĽberzeugen und rissen die Zuhörer zu Lachsalven hin.
Die Tiefenbohrer Mike (Dr. Michael Buxton) und Bonsai (Wolfgang Driehorst) ließen sich in ihrem Zwiegespräch über die Monopoläußerungen der Kulturgemeinschaft aus und witzelten über den Baubeginn des Einkaufsmarktes in Lauenförde und die dortigen Einheitsgemeinde-Wahlen.
Das Duo „RAMA“ (Rainer Hempel und Martin Buhmann) gefiel an diesem Abend gleich zwei Mal- als „Kackefahrer“ und als „Blues-Brothers“.
Besonders viel Beifall erhielten André Lindner, Benjamin Lust und Michael Schwarz, die drei Künstler vom befreundeten Carnevalsverein aus Mellingen. Als „die 3 Tenöre“ schienen sie die Schwerkraft zu überwinden und blieben wie angenagelt mit den Füßen am Boden. Bemerkenswert war auch ihre Wasserballetteinlage. Hinter einem gespannten Tuch tauchten sie immer wieder hervor und ließen den Eindruck einer Schwimmdarbietung in einem Pool entstehen. Tosende Zugaberufe für beide Darbietungen waren der gerechte Lohn für starke Beiträge.
Heike Sobireg kam an diesem Abend als Solistin. Die Gesangsstarke junge Dame aus WĂĽrgassen riss das Publikum mit Liedern von Gloria Gaynor und Tina Turner mit.
Natürlich waren die Wesergardisten wieder dabei. Sie feierten an diesem Abend 10-jähriges Bestehen und gaben ihre bekanntesten Hits („Im Himmel ist der Teufel los“, „Ganz egal, einfach leben“ und „Carneval, Carneval“) zum Besten. Sie sorgten auch für das fulminante Finale des großen Carnevalabends.
Der Carneval-Express hat ordentlich Fahrt aufgenommen. Schnallen Sie sich an und genieĂźen Sie die kommenden Highlights der Session.

Bilder gibt es hier zu sehen:

www.beverunger-rundschau.de  und dann:

http://www.beverunger-rundschau.de/?show_gallery_detail=128&sess_gal=27341

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