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Der Weihnachts-Baum steht !

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Je teurer er wird der Baum,

umso länger steht er dann im Raum.

Vorher eine Nacht lang wässern,

damit die Lebensdauer wir verbessern.

Eingestielt, hereingetragen,

jetzt wollen wir uns an das Schmücken wagen.

Zuerst die Lichterkette wird gesetzt,

mit Kabeln wird er dann vernetzt.

Die Kugeln, in Champagner-Farben,

lassen die Schönheit schon erahnen.

Hier und da wird ein Sternchen gehängt,

sieht schon gut aus, wenn man bedenkt,

was noch alles seinen Platz finden soll.

Stop! Dieses Jahr hängen wir ihn nicht so voll.

Kein Lametta und kein Engelhaar,

so wie es damals üblich war.

Es soll ja vom Grün etwas übrig bleiben,

ein Baum bleibt ein Baum – und kein Modell auf Beinen.

Da und dort an den Nadeln gezupft.

Halten sie noch? Sieht schon aus wie gerupft!

Bis zu den Heilgen Drei Könige ist´s eine lange Zeit,

ab und zu tränken, das hält die Nadeln am Leib.

Der Baum glitzert jetzt, funkelt und strahlt,

er sieht gut aus, schon fast wie gemalt.

Jetzt steht er da, der Baum, der schönste wie immer,

und ziert nun für einige Zeit unser Zimmer.

ZeusXXL

4 Kerzen im Advent

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4 KERZEN

Am 1. Sonntag nur eine Kerze brennt,
jetzt passt auf, wie die Zeit verrinnt!
Am 2.Sonntag brennen schon zwei,
sie wünschen sich das dritte Licht herbei.
Die dritte Kerze folgt dieser Bitte,
sie brennt bei den beiden dann in der Mitte.
Am 4. Sonntag ist es vollbracht –
auch das vierte Lichtlein lacht.
Jetzt warten sie freudig brennend und strahlend
sehnsüchtig auf den Heiligen Abend.
Denn dann schmücken viele Kerzen den Weihnachtsbaum.
Weihnachten – immer wieder ein schöner Traum.

ZeusXXL

Weihnachtsbäumlein

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Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
die grünen Nadeln warn’n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.

Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm –
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
in hundert Flämmlein an Gottes Herz
.

 

Christian Morgenstern (1871 – 1914)

 

Ostern

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Ostern ist ja nun vorbei,
geschmacket hat so manches Ei,
auch der Braten, Klöße, Sosse,
man merkt es an der engen Hose.
Bis Pfingsten, dem nächsten großen Fest,
wird Diät gehalten, das steht fest!

 

ZeusXXL

 

Last des Lebens

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Raureif liegt auf allen Zweigen,
so schwer, dass sie sich zur Erde neigen.
So hat jeder seine Last zu tragen,
doch was nützt das Stöhnen und das Klagen?!
Die Welt zieht weiter ihre Bahn,
sie dreht sich noch, wenn wir sind lahm.
So wird´s genommen wie es ist,
denn ändern kann man es nicht – das ist gewiss!

 

ZeusXXL

 

 

Weihnachtsbaum

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Oh Weihnachtsbaum, oh Weihnachtsbaum,
wer hat Dich nur umgehau´n?
Dein schönes Grün, Dein stolzer Wuchs,
nach ein paar Tagen ist alles futsch.
Da helfen keine Kugeln und Lichter,
keine Sterne und anderer Glitter.
Wenn Deine Zeit ist abgelaufen,
kommst Du auf den großen Haufen.
Wirst zerschreddert oder verbrannt,
Du warst mal „unser schönster“ Baum genannt!
So wird es sein Jahr für Jahr,
ein traurig Spiel – aber wahr!

ZeusXXL

Advent

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Heute schnell zum Adventskranz rennen,
die dritte Kerze, sie muss brennen.
Stop – warum denn so eilig und hektisch?
Adventszeit ist doch ruhig und friedlich!
Nur – es war einmal,
so fangen alle Märchen an.
Die ruhigen Zeiten sind vorbei,
den Ton gibt an ein Allerlei,
genannt auch der totale Stress,
dass ich bis Weihnachten nichts vergess.
Muss dies und das auf die Reihe bringen,
damit am 24ten Freude und Lachen erklingen.
Die friedliche Ruhe wurde einst geholt beim Plätzchen backen,
die gibt es jetzt im Supermarkt, und mir wunde Hacken.
Der Advent soll uns die Zeit geben für die Besinnung.
Was kommt heraus? Nur Unlust und Verstimmung!
Es ist doch alles ganz einfach und für mich klar:
Advent ist Advent, die ruhige Zeit – wie wahr!!

 

ZeusXXL

 

GEDANKEN IM ADVENT

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Schenken beruhigt das Gewissen.
Von Herzen geben beschert uns ein sanftes Ruhekissen.
Schaut aus dem Fenster hinaus:
die Menschen gehen gesenkten Hauptes nach Haus.
Wo ist die Fröhlichkeit geblieben?
Was hat die Herzlichkeit fortgetrieben?
Jeder ist sich selber nah,
niemand will helfen, keiner ist da.
Jetzt ist Advent, die Zeit der Besinnung:
kein Hüh und kein Hott, keine Verirrung.
Die Strahlen der Sonne sollen wärmen das Herz,
sie verjagen die Sorgen, das Böse, den Schmerz.
Das Fest der Liebe ist nicht mehr weit,
der Advent bereitet uns vor auf diese Zeit.
Kopf hoch, gerader Gang,
unser Leben währt nicht allzu lang.
Lachende Demut ist die beste Medizin,
sie weist uns den Weg, zeigt uns den Sinn,
mit Nehmen und Geben zu leben auf Erden,
wir wollen doch wieder Menschen werden?!
ZeusXXL

 

 

 

VIELE LIEDER – EIN GEDICHT

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In dulci jubilo,
kommet ihr Hirten und seid froh,
denn der Heiland ist geboren in Betlehem.
Was soll das bedeuten? Ihr werdet es seh´n!
Aber bitte, seid leise und still,
weil´s Kindlein schlafen will.
Vom Himmel hoch da komm ich her,
macht hoch die Tür und vieles mehr,
denn es ist ein Ros entsprungen.
Froh und munter wird gesungen:
Morgen Kinder wird´s was geben,
ihr Kinderlein kommet, ihr könnt was erleben!
Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
deine Glöckchen klingen klingeling und warm.
Süsser die Glocken nie klingen,
die stille und heilige Nacht wir besingen.
Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
denn es wird schon gleich dunkel, sie sollen erhellen.
Alle Jahre wieder rieselt leise der Schnee,
nur noch O du Fröhliche und nicht mehr O Weh.
Kommt all herein ihr Engelein,
Weihnachten, wie bist du schön und fein.
Fröhliche Weihnacht in aller Welt –
Fröhliche Weihnacht – mir gefällt´s!!

 

ZeusXXL

 

 


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