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„Juke-Box“

"Juke-Box" 05 März, 2010

                                                                             

                                         

Mitte der¬†60er Jahre (da waren wir alle so um die 18 Lenze jung) erwarteten wir immer sehns√ľchtig den Samstagabend – „SCHUPPEN-ZEIT“ war angesagt. Die „Neue“ Musik hatte auch den Weg ins Weserbergland nach Beverungen gefunden, wir haben sie gerne in Empfang genommen. „BEAT“ –¬† „ROCK N¬īROLL“¬† –¬† „TWIST“¬† –¬† „SHAKE“¬† waren unsere liebsten T√§nze.
Den „BEAT“ konnte jeder tanzen, wie er wollte, nur bewegen mu√üte man sich und nicht so angenagelt dastehen, wie eine Telefonzelle. Den „ROCK N¬īROLL“ tanzten wir so, wie wir uns das vorstellten – wie man „ROCK N¬īROLL“ eben zu¬†tanzen hatte. Die Tanzpartnerin wurde an beiden H√§nden gefa√üt, an sich herangezogen, mit beiden H√§nden wieder zur√ľckgesto√üen, und das abwechselnd, einmal (von mir aus gesehen) zur linken H√ľfte hin und dannn wieder zur rechten H√ľfte hin. Die ganz „Mutigen“ lie√üen ihre Partnerin sich auch drehen, und das alles immer im Takt. Stellt Euch Liegest√ľtze im Stehen vor, so ungef√§hr sah das aus.¬†Ich mu√ü schon sagen, wenn ich daran zur√ľckdenke: wir waren schon gut **Gr**!! :zwinker:
Gut, oje, gut nur bis zu dem Tage, als wir √ľbers Wochenende¬†Besuch von der Fu√üball-Mannschaft Hermania Kassel bekamen¬† (jeder von uns nahm einen Spieler¬†mit zu sich nach nach Hause zum Schlafen). Da fielen schon die Unterschiede¬†„etwas“ auf, da die Jungs aus der „Gro√üstadt“ Kassel, und hier wir, die „D√∂rfler“, obwohl Beverungen ja eine Stadt ist, eine ganz kleine Stadt, f√ľr die¬†Kasseler war es eben ein Dorf. Aber ich komme vom Thema ab. Auf jeden Fall konnten wir Samstagabend im „Schuppen“ dann sehen, wie „ROCK¬†N¬īROLL“ getanzt wurde (wird). Einige¬†Kasseler Jungs hatten¬†ihre Freundinnen mit, die haben dann eine „Flotte Sohle“ auf¬īs Parkett hingelegt, da haben wir den Mund nicht mehr zu bekommen. Die M√§dels wirbelten √ľber die Tanzfl√§che, rutschten ihrem Partner durch die Beine durch und im wahrsten Sinne des Wortes ihnen den Buckel hinunter – und das alles passend zur¬†Musik. ¬†An dem Abend hat von uns keiner mehr „ROCK N¬īROLL“¬†getanzt. Wir haben uns das Sprichwort zu Herzen genommen: „Schuster bleib bei deinen¬†Leisten“, und haben das getanzt was wir konnten, „BEATEN“ und „TWISTEN“, denn da kann man tanzen wie man will!!! Und nat√ľrlich den ber√ľhmten „Klammerblues“: zu zweit auf einen Bierdeckel, und dann m√∂glichst¬†wenig bewegen!!

                                      

….und so ungef√§hr (er)klang auch die Musik in unserem „Schuppen“, die uns von den Crazy Birds auf die Ohren gehauen wurde. Jetzt √ľbernimmt¬†dies Eddie Cochran……..

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