Willi´s Erzählungen
Willi´s Erzählungen » Blog Archive » Rosenmontag 2011 Beverungen

Rosenmontag 2011 Beverungen

Karneval 09 März, 2011

Liebe Närrinnen und Narhallesen, liebe Aschermittwochlerinnen und Aschermittwochler , ich bin wieder in Weingarten angekommen. Ich weiĂź, ich weiĂź, Ihr wartet alle auf die Bilder vom Karneval in Beverungen. Bis heute Abend sind sie im Netz, versprochen. Ich will aber schon einmal versuchen, Euch in geschriebenen Worten die Stimmung zu vermitteln, die immer dann in Beverungen herrscht, wenn die Moochener von der Leine gelassen werden. Also dann, fange ich mal vorne an…

Sonntag 12.30 Uhr MEWZ, die Schnauze meines RAV4 zeigt nach Speyer, von Speyer geht’s weiter nach Mannheim/Heidelberg, dann Abfahrt Frankfurt. Von jetzt an geht es immer gerade aus. Frankfurt – Kassel – Dortmund – Abfahrt Warburg Beverungen. Und jetzt fängt es schon an zu kribbeln. Beverungen gelesen, und der Verstand setzt aus. Durchs „längste Dorf“ Europas gefahren – Dalhausen. Ortsschild Beverungen, die Heimat hat mich wieder. Da ich im Auto nicht rauche, fahre ich immer zuerst an die Weser, zum Dampferanleger. Aussteigen, eine anstecken, die Enten und Schwäne begrĂĽĂźen, tief Heimatluft einatmen. Beverungen, was hast Du mir gefehlt!! Sofort bin ich wieder ein Beverunger Junge, begrĂĽĂźe zwei Angler, die da sitzen, wo die Bever in die Weser flieĂźt. Aber nur im FlĂĽsterton, die Fische könnten sich ja erschrecken und ich die Angel ins Kreuz bekommen. Das wollen wir doch alle nicht, nicht die Fische und ich schon mal gar nicht. Es ist also alles wie immer. Die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Herrlich!!

Sodele, jetzt einchecken im Hotel Kuhn. Ludwig freut sich immer, wenn er mich sieht, ich aber auch. Nicht mich, ich ihn. BiĂźchen quer? Die Beverunger verstehen das schon. Ich bekomme wieder mein Zimmer „nach hinten raus“. Angekommen!! Die BegrĂĽĂźung ist wie immer: „Willeken, wo kommste getz wech? Wohnste imma noch da unten bei Chermasheim?“ (Germersheim fĂĽr Nicht-Beverunger) Langsam fĂĽllt sich die Gaststube, die Flachserei kann beginnen. Und wenn dann der Satz fällt: „Lecker Korn, Ludwich, tu mich noch einen!“ dann schieĂźen mir jedes mal die Tränen inne Augen – nicht vor Lachen, vor RĂĽhrung! Oder umgekehrt? Egal, dann weiĂź ich wieder, wo ich cheboren bin, und von wo ich wech komme. Un dann krisse chleich noch aufchetischt, dasse in Beverungen nur noch halb beerdigt werden (Oberkörper raus), da können se denn das Chrab selba pflegen. Dann „glotzte“ ersma dumm ausse Wäsche. Doch dann fangen se alle an zu lachen, denn: Zack, habn se dich wieda reinchelecht!! Das ist typisch BEVERUNGISCH !!

„Isch habe RĂĽcken“. Mein RĂĽcken ist etwas lädiert, also langsam gehen lassen. Stehen geht so, sitzen nicht so. (wegen dem Aufstehen und so..) Wird ja doch die meiste Zeit gestanden, wie immer. So läßt sich am besten ĂĽber alles und jedes reden. Um 22.00 Uhr liege ich im Bett, denn der Rosenmontag fordert alle Kraft.

Rosenmontag. 10.00 Uhr MEWZ, die ersten „FrĂĽhschoppler“ trudeln im Hotel Kuhn ein. Jetzt heiĂźt es fĂĽr mich wieder in Erinnerungen graben. Ach ja, den kenne ich noch, und den, und den….und bei ErinnerungslĂĽcken hilft mir Ludwig, der Chef vom Hotel. (..aber viel Hilfe benötige ich nicht…) Werner B. kommt, auch ein ehemaliger Beverunger und ein guter, alter Freund aus frĂĽheren Zeiten. Und schon sind wir mitten im „Small-Talk“ (auf Beverungsch: klönen)

So, jetzt wird es aber Zeit fĂĽr den Rosenmontags-Umzug in Beverungen. Einen schönen Platz suchen zum Fotografieren, dann kann der Zug mit seinen bunten, frohen, herrlichen Närrinnen und Narren kommen……(wie geschrieben: in Weingarten fährt er heute Abend los, etwas Geduld bitte!!) **Gr**

DER ZUG KOMMT BALD……….

Erst fangen se ganz langsam an…aber dann… => zur Galerie

__________________
Linksaussen sind besondere Menschen……. :zwinker:

Kommentare sind deaktiviert.


Wordpress Themes by Mobile Themes / Jim / Ăśbersetzt ins Deutsche von Pascal Senn
Copyright © 2009-2010 Willi´s Erzählungen. All rights reserved.